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Neuzeit Mit der Industrialisierung Ende des 19. Jahrhunderts wurden Parfums für eine breite Kaufschicht erschwinglich. Denn Massenproduktion und die vollsynthetische Herstellung von Aromen machten die Parfümindustrie unabhängig von den zur Produktion vorher notwendigen natürlichen Rohstoffen. Dennoch blieb das Parfüm bis Mitte des 20. Jahrhunderts ein Luxusartikel. Vanillin, die Vanillenote aus der Retorte, belebte das Interesse für Aromen erneut. Ab 1910 fanden zunehmend Couturiers Geschmack an dem Design von Parfums, deren Herstellung vorher allein den Parfümeuren vorbehalten war. In Italien beschäftigten sich in den Jahren 1920 bis 1930 Wissenschafter besonders mit der Erforschung der psychologischen Wirkung der Düfte. Dr. R. Cayola und Dr. G. Gatti untersuchten die Wirkung von Essenzen auf das Nervensystem. Außerdem erforschten sie die keimtötende Wirkung ätherischer Öle. Als Vater der modernen Aromatologie gilt der französische Chemiker Gattefossé. Er war besonders daran interessiert, die Wirkung der ätherischen Öle kosmetisch und medizinisch auf der Haut zu erforschen. Im zweiten Weltkrieg gebrauchte Valnet als Sanitärer ätherische Öle, um Kriegsverletzungen zu desinfizieren und zu heilen. Von den Folgen des Zweiten Weltkrieges erholte sich die Duftbranche nur langsam. Frankreichs Parfümindustrie kooperierte nun mit Couturiers, die mit ihren exquisiten Duftnoten zunehmend Erfolge verzeichnen konnten. In Deutschland favorisierte der Verbraucher deutsche Hersteller preiswerter Eaux. In den 60er Jahren war der Parfümmarkt derart gedeckt, dass es notwendig erschien, die Identität eines Parfüms durch Marketingkonzepte zu stärken, um es von der Konkurrenz abzugrenzen. Die Vermarktung eines Duftes wurde zur Wissenschaft und Aufgabe der Designer und Marketingspezialisten. Mit der Industrialisierung Ende des 19. Jahrhunderts wurden Parfums für eine breite Kaufschicht erschwinglich. Denn Massenproduktion und die vollsynthetische Herstellung von Aromen machten die Parfümindustrie unabhängig von den zur Produktion vorher notwendigen natürlichen Rohstoffen. Dennoch blieb das Parfüm bis Mitte des 20. Jahrhunderts ein Luxusartikel. Vanillin, die Vanillenote aus der Retorte, belebte das Interesse für Aromen erneut. Ab 1910 fanden zunehmend Couturiers Geschmack an dem Design von Parfums, deren Herstellung vorher allein den Parfümeuren vorbehalten war. In Italien beschäftigten sich in den Jahren 1920 bis 1930 Wissenschafter besonders mit der Erforschung der psychologischen Wirkung der Düfte. Dr. R. Cayola und Dr. G. Gatti untersuchten die Wirkung von Essenzen auf das Nervensystem. Außerdem erforschten sie die keimtötende Wirkung ätherischer Öle. Als Vater der modernen Aromatologie gilt der französische Chemiker Gattefossé. Er war besonders daran interessiert, die Wirkung der ätherischen Öle kosmetisch und medizinisch auf der Haut zu erforschen. Im zweiten Weltkrieg gebrauchte Valnet als Sanitärer ätherische Öle, um Kriegsverletzungen zu desinfizieren und zu heilen. Von den Folgen des Zweiten Weltkrieges erholte sich die Duftbranche nur langsam. Frankreichs Parfümindustrie kooperierte nun mit Couturiers, die mit ihren exquisiten Duftnoten zunehmend Erfolge verzeichnen konnten. In Deutschland favorisierte der Verbraucher deutsche Hersteller preiswerter Eaux. In den 60er Jahren war der Parfümmarkt derart gedeckt, dass es notwendig erschien, die Identität eines Parfüms durch Marketingkonzepte zu stärken, um es von der Konkurrenz abzugrenzen. Die Vermarktung eines Duftes wurde zur Wissenschaft und Aufgabe der Designer und Marketingspezialisten.
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